Wie geht es der freien Theaterszene in Berlin und Prag?

Livestream mit Q&A auf der Website des Ballhaus Ost, Berlin

21.06.2021, 17:00 – 18:00 Uhr

Live-Gespräch mit Prager und Berliner Künstler*innen

Speeddating beim Malá-inventura-Festival 2020 | Foto: Henning Bochert

Das Festival des tschechischen Gegenwartstheaters EIN STÜCK: TSCHECHIEN hatte geplant, im Juni zwei Gastspiele der Prager freien Theaterszene in Ballhaus Ost zu zeigen. Da ein direkter Austausch nicht möglich ist, lädt das Festival-Team zu einem Live-Talk mit Theatermacher*innen aus der Berliner und Prager freien Szene ein und fragt nach: Welche Position haben die freien Szenen in den Theaterlandschaften der beiden Städte? Wie hat die Pandemie die Arbeitsstrukturen, Probenprozesse usw. verändert? Welche Überlebensstrategien entwickelt man? Migriert das Theater in den digitalen Raum oder sucht es nach anderen Alternativen? Wie stark konnten die Hilfspakete Existenzen sichern? Wie veränderten sich die Antragsverfahren für Theaterprojekte? Und welche Ziele setzen sich Verbände, die die Interessen der freien Szene vertreten? Wo müssen die Arbeitsbedingungen verändert und die Strukturen gestärkt werden?

Ein Gespräch mit Prager und Berliner Theatermacher*innen aus der freien Szene und Vertreter*innen von PAP Berlin und Nová síť Prag (die zusammen das Austauschprogramm PRALIN ins Leben gerufen haben).

Das Gespräch wird auf Deutsch und Tschechisch geführt und in beide Sprachen verdolmetscht.

Moderation:

Barbora Schnelle und Henning Bochert, Drama Panorama: Forum für Übersetzung und Theater e. V.

Dolmetscherin: Christina Frankenberg

Gäste:

Petr Kiška, Nová síť Prag
Elisabeth Lindig, Hysterisches Globusgefühl, Berlin
Julia Brettschneider, Zirkus Maria/Trio Igra, Berlin
Caroline Galvis, Performing Arts Programme Berlin
Nela H. Kornetová, Performerin, Tänzerin und Regisseurin, Prag
Katharina Schmitt, Regisseurin, Autorin, Übersetzerin, Prag – Berlin

Weitere Informationen hier und auf der Seite des Ballhaus Ost.

In Zusammenarbeit mit Ballhaus Ost und dem Tschechischen Zentrum Berlin.

Gefördert durch den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds