A.K.A. (Also Known As) von Daniel J. Meyer (AR/ES)

Szenische Lesung, 29. November, 20:00 Uhr, Theater Spektakel, Wien

Aus dem Spanischen von Carola Heinrich und Hedda Kage

Albert Salazar in Daniel J. Meyer: A.K.A. (Also Known As). UA: 09.02.2018, L’Atlantida de Vic, Barcelona, Regie: Montse Rodríguez Clusella. © Roser Blanch.

In einer szenischen Lesung wird A.K.A. (Also Known As) des spanisch-argentinischen Autors Daniel J. Meyer präsentiert. Das Stück erscheint im Herbst 2022 in der von Carola Heinrich und Franziska Muche herausgegebenen Anthologie Schattenschwimmer im Neofelis Verlag.

A.K.A. (Also Known As) erzählt die Liebesgeschichte der beiden Jugendlichen Max und Claudia. Sie haben sich im Internet kennengelernt und sind jetzt zusammen. Dass Max als Kind von seiner Familie adoptiert wurde, spielt keine Rolle. Erst als Max Claudias rassistische Cousine trifft, gerät seine bis dahin von Schule, Freundschaften und Musik bestimmte Welt ins Wanken: Claudias Familie zeigt ihn wegen Vergewaltigung an. Der Jugendliche wird mit seiner Herkunft und den Lügen seiner Adoptiveltern konfrontiert: vor Gericht ist er plötzlich Ibrahim, ein Erwachsener, angeklagt wegen Sex mit einer Minderjährigen. Ein rasanter Monolog aus der Innenperspektive eines Jugendlichen, eine Liebesgeschichte, die brennende Themen wie Flucht, Rassismus und strukturelle Diskriminierung aufgreift.

Anschließendes Publikumsgespräch mit Carola Heinrich, Stefan Schweigert und Daniel J. Meyer (Zoom).

Regie: Stefan Schweigert
Gespräch: Carola Heinrich, Stefan Schweigert, Daniel J. Meyer (tbc.)


Zum Autor

Daniel J. Meyer, geb. 1982 in Buenos Aires, lebt seit 19 Jahren in Barcelona und ist nach eigenen Aussagen „das sesshafteste Mitglied“ einer Familie, in der selten zwei Generationen im selben Land geblieben sind. Er studierte Schauspiel und Regie in Argentinien und Barcelona, ist Dramatiker und Regisseur. Sein vielfach ausgezeichnetes Stück A.K.A. (Also Known As) wurde 2018 in Barcelona in der Sala Flyhard uraufgeführt, war seitdem auf Bühnen Spaniens und Lateinamerikas zu sehen, und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Daniel J. Meyer © Maria Dias

Eine Kooperation von Drama Panorama und dem Instituto Cervantes.
Eine Veranstaltung von Drama Panorama: Forum für Übersetzung und Theater e. V. im Rahmen des Projekts panorama #2: übertheaterübersetzen, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und den Deutschen Übersetzerfonds im Rahmen des Programms Neustart Kultur. In Zusammenarbeit mit der taz.

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