Die Einsamkeit der Hundesitter von María Velasco (ES) und Buchvorstellung

Buchvorstellung und szenische Lesung, 22. November 2022, 19 Uhr, Instituto Cervantes (Palais Wiener von Welten), Wien

Aus dem Spanischen von Franziska Muche und Carola Heinrich

Carlos Troya und María Velasco (v.l.) in María Velasco: La soledad del paseador de perros / Die Einsamkeit der Hundesitter. UA: 14.04.2016, Sala Cuarta Pared, Madrid, Spanien, Regie: Guillermo Heras und María Velasco. © Jean Pierre Ledos.

Das Buch Schattenschwimmer. Neue Theatertexte aus Spanien wird in Verbindung mit der szenischen Lesung des Stücks Die Einsamkeit der Hundesitter von María Velasco in der Übersetzung von Franziska Muche und Carola Heinrich vorgestellt.

Eine junge Frau reist nach Buenos Aires. Dort stürzt sie sich ins Nachtleben, um über eine zerbrochene Beziehung hinwegzukommen, sie durchlebt Schmerz und Einsamkeit, Rausch und Ekstase. María Velasco hinterfragt mit ihrem autofiktionalen Text das Konzept symbiotischer Liebesbeziehungen. Sie setzt Textfragmente und Gedankensplitter zu einem poetischen Kaleidoskop zusammen, das in immer neuen Bildern Innenansichten eines Trauerprozesses spiegelt. Der subjektiven Perspektive der Protagonistin werden mit prototypischen Figuren wie FRAU und MANN kommentierende Sichtweisen gegenübergestellt. Aus diesen Kontrasten entsteht eine poetisch produktive Spannung, die Leser*innen und Zuschauer*innen ebenso in ihren Bann zieht wie die musikalisch-rhythmische Sprache der Autorin.

Anschließende Buchvorstellung mit den Herausgeberinnen und Übersetzerinnen Franziska Muche und Carola Heinrich, der Autorin María Velasco und dem Regisseur Stefan Schweigert. Der Eintritt ist frei, kommt einfach vorbei!

Regie: Stefan Schweigert
Darstellende: Lukas Haas, Catherine Dumont, Barča Baxant und Georg Schmiechen
Sounddesign: Philipp Pettauer
Gespräch: Franziska Muche, Carola Heinrich, Stefan Schweigert, María Velasco, Aitana Vivó (Moderation)


Zur Autorin

María Velasco, geb. 1984 in Burgos, Dramatikerin, Regisseurin und Dozentin, ist eine der bekanntesten Stimmen der jüngeren Generation spanischer Theatermacher*innen. Die Einsamkeit der Hundesitter wurde 2016 im Madrider Theater Cuarta Pared uraufgeführt (Regie Guillermo Heras und María Velasco) und u.a. in Mexiko und Montpellier szenisch gelesen. Für Talaré a los hombres de sobre la faz de la tierra (dt. Ich will die Menschen ausroden von der Erde, aus dem Spanischen von Franziska Muche) wurde sie 2022 mit den Premios Max und dem internationalen Autor*innenpreis des Heidelberger Stückemarkts ausgezeichnet.

María Velasca © Miguel Ángel Altet

Eine Kooperation von Drama Panorama und dem Instituto Cervantes.
Eine Veranstaltung von Drama Panorama: Forum für Übersetzung und Theater e. V. im Rahmen des Projekts panorama #2: übertheaterübersetzen, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und den Deutschen Übersetzerfonds im Rahmen des Programms Neustart Kultur, und die Spanische Botschaft in Österreich. In Zusammenarbeit mit der taz.

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