Die Einsamkeit der Hundesitter von María Velasco (ES) und Buchvorstellung

Buchvorstellung und szenische Lesung, November 2022

Aus dem Spanischen von Franziska Muche und Carola Heinrich

© Jean Pierre Ledos

Das Buch Schattenschwimmer. Neue Theatertexte aus Spanien wird in Verbindung mit der szenischen Lesung des Stücks Die Einsamkeit der Hundesitter von María Velasco in der Übersetzung von Franziska Muche und Carola Heinrich vorgestellt.

Eine junge Frau reist nach Buenos Aires. Dort stürzt sie sich ins Nachtleben, um über eine zerbrochene Beziehung hinwegzukommen, sie durchlebt Schmerz und Einsamkeit, Rausch und Ekstase. María Velasco hinterfragt mit ihrem autofiktionalen Text das Konzept symbiotischer Liebesbeziehungen. Sie setzt Textfragmente und Gedankensplitter zu einem poetischen Kaleidoskop zusammen, das in immer neuen Bildern Innenansichten eines Trauerprozesses spiegelt. Der subjektiven Perspektive der Protagonistin werden mit prototypischen Figuren wie FRAU und MANN kommentierende Sichtweisen gegenübergestellt. Aus diesen Kontrasten entsteht eine poetisch produktive Spannung, die Leser*innen und Zuschauer*innen ebenso in ihren Bann zieht wie die musikalisch-rhythmische Sprache der Autorin.

Anschließende Buchvorstellung mit den Herausgeberinnen und Übersetzerinnen Franziska Muche und Carola Heinrich, der Autorin María Velasco und dem Regisseur Stefan Schweigert.

Regie: Stefan Schweigert
Gespräch: Franziska Muche, Carola Heinrich, Stefan Schweigert, María Velasco


Eine Kooperation von Drama Panorama und dem Instituto Cervantes.
Eine Veranstaltung von Drama Panorama: Forum für Übersetzung und Theater e. V. im Rahmen des Projekts panorama #2: übertheaterübersetzen, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und den Deutschen Übersetzerfonds im Rahmen des Programms Neustart Kultur. In Zusammenarbeit mit die taz.

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