Ein öffentliches Gespräch über Theaterübersezung in Europa

Eine Kooperation zwischen „MEDUSA – Zeitgenössische Dramatik und Inklusive Identitäten in Europa“ und dem Deutschen Zentrum des Internationalen Theaterinstituts (ITI)
Wie finden zeitgenössische Theatertexte ihren Weg über Sprach- und Ländergrenzen hinweg? Welche Rolle spielen institutionelle und informelle Netzwerke bei ihrer Vermittlung? Was brauchen Dramaturg*innen und Theater, um sich mit einem übersetzten Text zu beschäftigen? Und was geschieht mit übersetzten Theatertexten nach ihrer ersten szenischen Lesung im Rahmen eines Festivals?
Im Vorfeld des ersten Berliner MEDUSA-Festivals (5.–7. November, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz) laden das Internationale Theaterinstitut (ITI) und das MEDUSA-Team zu einem öffentlichen Gespräch ein. Die Veranstaltung richtet sich an Menschen aus Dramaturgie, Theaterpraxis und Übersetzung und steht zugleich allen Interessierten offen. Gemeinsam möchten wir darüber nachdenken, welche Strukturen, Kontakte und Formen der Zusammenarbeit nötig sind, damit Theaterübersetzungen sichtbar werden und überhaupt zirkulieren können.
4. November 2026, 18:30 Uhr
Deutsches Zentrum des Internationalen Theaterinstituts
Mariannenplatz 2, 10997 Berlin
Nach einer kurzen Vorstellung von MEDUSA geben die Kuratorinnen des Projekts drei Impulse aus Deutschland, Bulgarien und Italien. Sie beleuchten die Bedingungen für die Zirkulation übersetzter Theatertexte in den jeweiligen Ländern und stellen bereits bestehende Austauschwege zwischen den drei Theaterlandschaften vor. Anschließend werden die drei Perspektiven in einem moderierten Gespräch zusammengeführt, das auch den weiteren Gästen und dem Publikum Raum für eigene Erfahrungen und Fragen bietet.
Mit Impulsen von:
- Charlotte Bomy (Drama Panorama) und Monica Marotta (Das Kombinat), Deutschland
- Gergana Dimitrova (36 Monkeys) und Silvia Petrova (EURODRAM BG), Bulgarien
- Stefania Bruno und Loredana Stendardo (En Kai Pan), Italien
Als weitere Gäste nehmen die an MEDUSA beteiligten Autorinnen Lena Riemer, Tatjana Motta und Silva Marinova sowie die Übersetzerinnen Carola Köhler, Henrieke Markert und Anna Galt teil.
Der Abend markiert zugleich den öffentlichen Launch von „MEDUSA – Zeitgenössische Dramatik und Inklusive Identitäten in Europa“. Zum Abschluss laden wir zu einem informellen Get-together mit prickelnden Getränken ein und stoßen gemeinsam auf MEDUSA und den Auftakt zum Berliner Festival an.
Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
MEDUSA wird durch das EU-Programm Creative Europe gefördert und von En Kai Pan und Casa del Contemporaneo (Italien), 36 Monkeys und EURODRAM BG (Bulgarien) sowie Das Kombinat und Drama Panorama (Deutschland) umgesetzt. Das MEDUSA Festival Berlin wird von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt kofinanziert und in Kooperation mit der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz realisiert.
Die Veranstaltung „From Translation to Circulation: Three European Perspectives“ ist eine Kooperation des Internationalen Theaterinstituts (ITI) mit „MEDUSA – Contemporary Playwriting and Inclusive Identities in Europe“.



Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.