Queer in Translation #2

Buchpremiere, Lesungen, Gespräche, Werkstatt

Nach einer ersten Übersetzungswerkstatt mit queerer Ausrichtung und anschließender Lesung und Podiumsdiskussion im Jahr 2019 im Literarischen Colloquium Berlin, worauf die erste Ausgabe von „Queer in Translation“ im Juni 2021 im Maxim Gorki Theater und im November 2021 im Centre Français de Berlin folgte, kehrt die Reihe um Queere Dramatik jetzt ins LCB zurück. Während 2019 die Autor*innen Raphael Amahl Khouri und Olga Dimitrijevic sowie 2021 Marine Bachelot Nguyen und ihr Übersetzer André Hansen und Marie Henry mit ihrer Übersetzer in Lisa Wegener im Fokus standen, erhalten nun Magne van den Berg und Milja Sarkola mit der Übersetzerin Katja von der Ropp Gelegenheit, bislang unveröffentlichte, in Deutschland ungespielte Theaterstücke und Übersetzungen zu präsentieren. Ihre Texte sind zudem erstmals in deutscher Übersetzung in der Anthologie Surf durch undefiniertes Gelände. Internationale queere Dramatik vertreten, die am 30. März 2022 in der Reihe Drama Panorama – Neue Internationale Theatertexte im Neofelis Verlag erschienen ist. Herausgegeben von Charlotte Bomy und Lisa Wegener versammelt der Band Theaterstücke und Performancetexte mit queerer Perspektive, die neue Narrative von Geschlecht und Identität wagen und Ausgrenzung und Unterdrückung von Menschen thematisieren, die nicht der heterosexuellen oder zweigeschlechtlichen Norm entsprechen.


Initiatorinnen

© Dan Dansen

Charlotte Bomy studierte Germanistik und Theaterwissenschaft in Straßburg und Berlin. Als promovierte Theaterwissenschaftlerin schrieb sie zahlreiche Essays und Artikel über zeitgenössische Dramatik. Seit 2012 arbeitet sie als freie Übersetzerin in Berlin und übersetzt deutschsprachige Autorinnen ins Französische (u. a. Darja Stocker, Sasha M. Salzmann, Maxi Obexer und Christina Kettering). Sie ist Herausgeberin der Anthologie-Bände Afropäerinnen und Surf durch undefiniertes Gelände (mit Lisa Wegener) und hat in diesem Zusammenhang zahlreiche Veranstaltungen kuratiert und moderiert.

Lisa Wegener, geboren in Leipzig, hat Diplom-Übersetzung und M.A. Angewandte Literaturwissenschaft studiert. Sie übersetzt vorwiegend Theaterstücke und Essays aus dem Englischen, Französischen und Niederländischen, u. a. von Peter Brook, Dieudonné Niangouna, Virginie Despentes, Ella Hickson, Léonora Miano, Rébecca Chaillon. Sie ist Herausgeberin der Anthologie-Bände Afropäerinnen und Surf durch undefiniertes Gelände (mit Charlotte Bomy) und hat in diesem Zusammenhang zahlreiche Veranstaltungen kuratiert und moderiert.

© Leona Goldstein


Eine Veranstaltung von Drama Panorama: Forum für Übersetzung und Theater e. V. im Rahmen des Projekts panorama #2: übertheaterübersetzen, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und den Deutschen Übersetzerfonds im Rahmen des Programms Neustart Kultur. In Zusammenarbeit mit dem Neofelis Verlag Berlin und die taz.