Mitglieder

Janet Blanken Janet Carolien Blanken (*1964) Studium und Forschung Deutsch und deutsche Literatur in Leiden, Niederlande und Wien. Sie hat auch Seminare Theaterwissenschaften gefolgt und bestanden. Sie ist freiberufliche Übersetzerin Niederländisch Deutsch und vice versa mit literarischem Schwerpunkt Lyrik und Interesse für die Übersetzung von Prosa, Theatertexten und Texten über Kunst und Kultur. http://www.germantranslations.nl

Henning Bochert. Nach dem Schauspieldiplom an der UdK war er in einer Reihe von Produktionen u. a. in Berlin, Frankfurt am Main, Zürich beschäftigt. Seit 1996: zahlreiche Übersetzungen u. a. im Bereich dramatischer Literatur, z. B. Theaterstücke von Adam Rapp, Neil Simon, Martin Heckmanns, Christoph Hein, Ingrid Lausund. Einige Jahre an der Westküste der USA brachten Erfahrungen als Synchronübersetzer und –regisseur im Spielfilmbereich. Henning Bochert ist staat. gepr. Übersetzer und war 2015 Stipendiat der Berliner Übersetzerwerkstatt des LCB. Er ist Mitglied des Künstlernetzwerkes raum4 e. V., wo er vorwiegend als Dramaturg für internationale Produktionen tätig ist. Er schrieb mehrere Theaterstücke, z. B. Übersee (UA 04.03.2004, Horch & Guck Leipzig, R: U. Hüni), Dystopia (2004, szen. Lesung, R: E. Köhler, M. Portmann), Aschenputtel (UA 25.10.2008, TdA Stendal, R: E. Köhler). Mehr hier: www.henningbochert.de. Agentur: www.bochert.com

Charlotte Bomy ist promovierte Theaterwissenschaftlerin und Dramenübersetzerin. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen zeitgenössische deutschsprachige Dramatik, Bild-Text-Beziehungen in den darstellenden Künsten, politisches Theater und Inszenierungen des Protests. Als Übertitlerin betreute sie über dreißig Gastspiele in Frankreich (u. a. am Théâtre National de Chaillot, MC93, Nuits de Fourvière, Festival Premières à Strasbourg, TNS). Zudem übersetzt sie deutschsprachige Autorinnen ins Französische (Ingrid Lausund, Darja Stocker, Sasha Marianna Salzmann, Maxi Obexer).

Anna Galt ist freie Dramaturgin und Übersetzerin aus dem Deutschen ins Englische. Geboren in Dublin, Irland, wo sie am Trinity College Germanistik, Anglistik (BA) und literarische Übersetzung (MPhil) studierte. Im Rahmen ihrer theaterwissenschaftlichen Dissertation kam sie 2008 mit einem DAAD Stipendium nach Berlin und war bis zum Abschluss der Doktorarbeit 2011 assoziierte Mitglied des Graduiertenkollegs Interart an der FU Berlin. 2013-2015 arbeitete sie mit Aufbruch Gefängnistheater, zunächst als Regieassistentin und dann als Dramaturgin, und leitete zudem Schreibworkshops in der JSA. Seit 2007 ist sie freie Übersetzerin für Literatur, Wissenschaft, Film und Theater, hauptsächlich im Bereich der Übertitelung. Seit 2012 hat sie die Übertitelung für zahlreiche deutsche Inszenierungen ins Englische übersetzt, u.a. für die Schaubühne am Lehniner Platz, das FIND Festival, das Deutsche Theater Berlin, das Thalia Theater Hamburg, die Wiesbaden Biennale, das Berliner Theatertreffen, Theaterformen Festival, Augenblick Mal Festival und Theater der Welt Mannheim. Für das Maxim Gorki Theater Berlin, die Deutsche Oper Berlin und die Münchner Kammerspiele übersetzt sie laufend die Übertitelung des gesamten Repertoires. In 2014 erschien ihre Übersetzung von Hartmut Böhmes Fetishism and Culture bei de Gruyter.

Yvonne Griesel, geboren in Genf, studierte Dolmetschen in Saarbrücken und Berlin und promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin mit ihrer Arbeit Die Inszenierung als Translat (2007). Sie arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HU Berlin, als Regieassistentin in Moskau und als Dramenübersetzerin für den Verlag Henschel Schauspiel. Des Weiteren übersetzt sie theatertheoretische Texte u. a. für die Zeitschrift “Theater der Zeit” und den Alexander Verlag. Ihre Firma Sprachspiel organisiert den sprachlichen Transfer fremdsprachiger Inszenierungen u.a. an der Schaubühne in Berlin, dem Berliner Ensemble und den Ruhrfestspielen. Außerdem kuratiert sie das internationale Theaterfestival Unidram in Potsdam. Ihr wissenschaftliches Interesse gilt weiterhin der Übertragung von fremdsprachigen Inszenierungen. www.sprachspiel.org

Hedda Kage. Studium der Theaterwissenschaft, Germanistik, Anglistik in Köln, Schauspiel- und Bibliothekars Diplom. 1966 bis 1985: Dramaturgin an verschiedenen Theatern: Mannheim, Frankfurt, Düsseldorf, München, Kassel, Stuttgart und Wuppertal. Viele Jahre war sie Vorstandsmitglied der Dramaturgischen Gesellschaft und des deutschen Zentrums des ITI, dem sie seit 1988 als Mitglied angehört, und ist Delegierte von CELCIT. 1985-87 Theaterreisen durch 15 Länder Lateinamerikas. Seit 1985 Hörspiellektorin für den WDR. 1985-92 Hörspielseminare und – Wettbewerbe in 11 Ländern Lateinamerikas in Zusammenarbeit mit dem WDR, der Deutschen Welle und dem Goethe Institut. 1988 Gründung der Theater- und Mediengesellschaft Lateinamerika e.V. in Stuttgart. In den 25 Jahren ihres Bestehens haben die Mitglieder dieser Gesellschaft mehr als 250 Stücke ins Deutsche übersetzt und mehrere Anthologien mit theaterwissenschaftlichen Begleitbänden zur Neuen Dramatik aus Lateinamerika herausgegeben sowie Symposien und Veranstaltungen zum modernen Theater Lateinamerikas (1991, 1994, 1996, 1998) in Zusammenarbeit mit dem Iberoamerikanischen Institut, dem ITI, dem Haus der Kulturen der Welt, Universitäten und Festivals durchgeführt. Seit 2003 wohnhaft in Berlin, ist Hedda Kage im transkulturellen Theater-Networking aktiv. Als Mitglied bei Drama Panorama liegt ihr Schwerpunkt auf Theaterübersetzungen und Übertitelungen aus dem Lateinamerikanischen und Spanischen (Daniel Veronese, Guillermo Calderón, Ana Harcha, Manuela Infante, Eduardo Pavez, Gabriel Ochoa, Antonia Bueno Mingallón) für Festivals wie Theaterformen, Theater der Welt, Mühlheimer Theatertage, Monodramafestival Thespis, Wiener Festwochen, Staatsschauspiel Dresden, Neuköllner Oper, Berliner Festspiele, HAU, Schaubühne (Berlin), casa-festival London.

Mehdi Moradpour, geboren 1979 in Teheran, studierte Physik und Industrietechnik in Nur und Qazvin, Iran, und ab 2004 Hispanistik, Amerikanistik und Arabistik in Leipzig und Havanna. Er ist als Autor, Übersetzer und Dolmetscher für Farsi und Spanisch in Berlin tätig. 2013 war er mit reines land für den Münchner Förderpreis für deutschsprachige Dramatik nominiert. 2015 bekam er den Jurypreis des 3. Autorenwettbewerbs der Theater St. Gallen und Konstanz für mumien. ein heimspiel. Sein Musiktheaterstück chemo brother hatte im Frühjahr 2016 an der Deutschen Oper Berlin seine Uraufführung. Mehdi Moradpour erhielt mit seinem Stück türme des schweigens den exil-DramatikerInnenpreis 2016 der WIENER WORTSTAETTEN. 2017 nimmt er am „Mobilen Arbeitsatelier“ des Deutschen Literaturfonds e.V sowie des DRAMA FORUM von uniT teil, 2017/18 am Kooperationsprojekt des Literarischen Colloquiums Berlin, des Maxim Gorki Theaters, des Neuen Instituts für Dramatisches Schreiben und der Robert Bosch Stiftung „Krieg im Frieden“.

Franziska Muche, geboren in Zittau, ist freie Dramaturgin und Übersetzerin, Diplomkulturwirtin (Univ. Passau) und ausgebildete Schauspielerin (Michael-Tschechow-Studio Berlin/ZAV). Von 2003 bis 2007 war sie Senior Officer bei der Academic Cooperation Association (ACA) in Brüssel. 2007 wechselte sie zum Theater; seit 2008 übersetzt sie Theaterstücke aus dem Spanischen und, im Tandem mit Pilar Sánchez Molina, aus dem Deutschen ins Spanische. Seit 2014 arbeitet sie auch als Übertitlerin. Sie übersetzte u.a. bisher Stücke folgender Autoren: Jose Manuel Mora, Paco Bezerra, Amaranta Leyva, Sergio Blanco, Ángel Hernández, Carla Guimarães; Sibylle Berg, Lutz Hübner und Dirk Laucke. Sie übertitelte u.a. Produktionen folgender Autoren/Regisseure/Ensembles: Mariano Pensotti, Angelica Liddell, La Zaranda, La Resentida, Alberto Villareal, Laura Uribe, Mariana Villegas. Als Übersetzerin und Übertitlerin arbeitete sie u.a. mit KITA/Kleine Internationale Theateragentur, Sprachspiel, Münchner Kammerspiele, dem Goethe-Institut Madrid, dem Theatertreffen Berlin, der Schaubühne Berlin, dem Festival Neue Stücke aus Europa in Wiesbaden, dem Heidelberger Stückemarkt, dem Theater Osnabrück, dem und den Theaterstückverlagen Korn-Wimmer und Gustav-Kiepenheuer Bühnenverlag zusammen. Sie gründete und leitete auch die Reihe szenischer Lesungen AMBIGÚ, die zeitgenössische internationale Theaterstücke präsentiert (www.ambigu.info). www.franziskamuche.de

Lydia Nagel, geboren in Wismar, studierte in Berlin, Belgrad und Moskau Slawistik und
Kulturwissenschaft. Während ihres Studiums war sie mehrere Jahre Mitglied des russischsprachigen
Studierendentheaters der Humboldt-Universität. Sie leitete ein Praktikantenprogramm für
ukrainische und belarussische Studierende im Land Brandenburg und war wissenschaftliche
Mitarbeiterin für ostslawische Sprachwissenschaft an der Universität Wien. 2014 war sie Stipendiatin
der Berliner Übersetzerwerkstatt im Literarischen Colloquium Berlin, 2016 erhielt sie ein
Arbeitsstipendium im Künstlerhaus Lukas und das Germersheimer Übersetzer-Stipendium im
Künstlerhaus Edenkoben, 2017 ein Arbeitsstipendium im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf. Lydia
Nagel lebt als freiberufliche Übersetzerin in Berlin und übersetzt aus verschiedenen slawischen
Sprachen ins Deutsche. Ihr Interesse gilt der ukrainischen Theateravantgarde und aktuellen
Tendenzen in der russischen, ukrainischen, belarussischen, bosnischen, kroatischen, serbischen,
slowenischen und slowakischen Dramatik. 2011 konzipierte und organisierte sie die Drama-
Panorama-Veranstaltung Neue Theaterstimmen aus Serbien, seither zahlreiche Übersetzungen für
verschiedene Verlage, Theater und Festivals sowie Leitung von Übersetzungsworkshops.
www.lydianagel.de

Matthias Naumann ist Autor, Übersetzer und Verleger; studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Frankfurt am Main, Tel Aviv und Paris. 2006–2008 mit Stefanie Plappert wissenschaftliche Leitung der Erstellung des Wollheim Memorials, Frankfurt am Main (www.wollheim-memorial.de). 2011 mit Frank Schlöffel Gründung des Neofelis Verlags, Berlin (www.neofelis-verlag.de). Übersetzer israelischer Theaterstücke ins Deutsche, u.a. von Hanoch Levin, Yonatan Levy und Maya Arad; arbeitete als freier Dramaturg und Kurator u.a. für Tmuna-Theater, Tel Aviv, Deutsches Theater Göttingen, en/COUNTERs in and between Israel and Germany (Center for Contemporary Art, Tel Aviv / Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main); seit 2013 Kurator für die Mülheimer Fatzer Tage am Ringlokschuppen Ruhr. Seine Stücke waren zu den Autorentheatertagen 2013 am Deutschen Theater Berlin eingeladen und für den Autorenpreis des Heidelberger Stückemarkts 2014 nominiert. Seit 2014 arbeitet er als Autor mit dem Theaterkollektiv Futur II Konjunktiv (www.futur-ii-konjunktiv.de).

Antje Oegel, geboren in Dresden, studierte Theaterwissenschaft in Leipzig. Während ihres Studiums arbeitete sie bei dem Theaterfestival euro-scene Leipzig. Kurz darauf wurde sie Mitglied im künstlerischen Team der Schaubühne Leipzig, wo sie internationale Theater- und Tanz-, als auch Literaturprojekte ins Leben rief. 2002 zog sie nach New York City, arbeitete am Off-Broadwaytheater MCC THEATER und war für vier Jahre als Literaturagentin für Bret Adams, Ltd. tätig. Im Herbst 2008 gründete sie ihre Theateragentur ANTJE OEGEL INTERNATIONAL und vertritt amerikanische und europäische Dramatiker, Theater- und Filmdesigner und –regisseure. Des Weiteren ist sie als Übersetzerin amerikanischer Dramatik ins Deutsche tätig. Antje Oegel lebt in Berlin und Chicago. www.aoiagency.com

Anna Opel, geboren in Limburg/Lahn. Freie Autorin und Übersetzerin mit Wohnsitz Berlin. Während des Studiums der Geschichte und Theaterwissenschaft in Berlin, Geschäftsführung der Spielstätte Theaterdock in der Kulturfabrik, Lehrter Straße mit Gesine Danckwart. 1996 Dramaturgieassistenz am Deutschen Theater Berlin, Mitarbeit bei der Gründung der Baracke und erste Übersetzungen. 1997-2001 Promotion mit der Arbeit „Sprachkörper – Sprache und Körper in den Texten von Werner Fritsch, Rainald Goetz und Sarah Kane“. Danach frei als Lektorin, Theaterübersetzerin und Kulturjournalistin für Theater der Zeit, Freitag, Zitty, Berliner Zeitung und Missy Magazine.
Seit 2002 Übersetzungen aus dem Englischen und Amerikanischen für S. Fischer, Rowohlt und Felix Bloch Erben. Zeitweise Schauspiellektorin beim Verlag Felix Bloch Erben. www.annaopel.de

Barbora Schnelle, geboren 1974 in Brno, Tschechische Republik, studierte Theaterwissenschaft
und Ästhetik/Kulturwissenschaft in Brno, Berlin und Wien. 2001 promovierte sie am Institut
für Theaterwissenschaft der Masaryk Universität in Brno mit ihrer Arbeit über die Theaterstücke Elfriede Jelineks (als Buch: „Elfriede Jelinek a její divadlo proti divadlu“/ „Elfriede Jelinek und ihr Theater gegen das Theater“, Brno, 2006) und arbeitete hier als Universitätsassistentin. Sie ist Mitgründerin der „Internet-Theaterzeitschrift der sachlichen Wut“ Yorick. Seit 2001 lebt sie in Berlin und arbeitet als freischaffende Übersetzerin (Stücke von Elfriede Jelinek, Thomas Bernhard, Peter Handke, Werner Schwab, Maxi Obexer, Kathrin Röggla, Mehdi Moradpour u.a. ins Tschechische und Stücke von Roman Sikora, Eva Prchalová, Kateřina Rudčenková u. a. ins Deutsche), Theaterkritikerin, Kulturmanagerin und Herausgeberin. 2009 gründete sie zusammen mit Antje Oegel das Projekt „Drama Panorama: Forum für Übersetzung und Theater“, in dessen Rahmen sie seitdem eine Reihe von Veranstaltungen und Workshops durchführte. 2014 gründete sie in Berlin das Festival neuer tschechischer Dramatik „Ein Stück: Tschechien“, das sie seitdem leitet und kuratiert. Als Gastdozentin unterrichtet sie an der Masaryk Universität in Brno. 2018 kommt die von ihr herausgegebene Anthologie der tschechischen Gegenwartsdramatik „Von Masochisten und Mamma-Guerillas“ beim Neofelis Verlag heraus.

Katja von der Ropp hat Theaterwissenschaft, Neuere Deutsche Literatur und Politikwissenschaft in Berlin und Helsinki studiert. Sie ist Mitbegründerin von BRAND – Verein für theatrale Feldforschung e. V. und arbeitet als freie Dramaturgin, Regisseurin und Übersetzerin (finnisch-deutsch). Schwerpunkt ihrer übersetzerischen Tätigkeit sind Theatertexte. Teilnahme an der Deutsch-Finnischen Übersetzerwerkstatt ViceVersa in Straelen (2015) und zweimal am Workshop für Theaterübersetzer in Helsinki (2012, 2014). Ihre Übersetzungen „Eisbilder“ (Jääkuvia) von Kristian Smeds und „These Little Town Blues“ (Lauluja harmaan meren laidalta) von Pipsa Lonka wurden im Sammelband „Eisbilder. Neue Theaterstücke aus Finnland“ von Theater der Zeit veröffentlicht. „These Little Town Blues“ gewann den Internationalen AutorenPreis beim Heidelberger Stückemarkt 2014.

Lisa Wegener. Die gebürtige Leipzigerin ist Dipl.-Übersetzerin und studierte Angewandte Literaturwissenschaft an der Freien Universität (Masterarbeit: Intertextualität und Intermedialität in der Übertitelung). 2011 war sie Stipendiatin des Goldschmidtprogramms für deutsche und französische Literaturübersetzer_innen, 2012 nahm sie im Rahmen des PAZZ-Festivals am Programm „Getting-Acrozz“ teil. Seit 2006 wohnt sie in Berlin/Brandenburg und arbeitet als freie Übersetzerin, Übertitlerin und Untertitlerin in den Arbeitssprachen Englisch, Französisch, Niederländisch, Deutsch. (Übersetzungen u.a. von Marie Nimier, Peter Brook, Dieudonné Niangouna, Jan Fabre, Wim T. Schippers)

Karen Witthuhn. Jahrgang 1969, 1995 Studienabschluss in „Drama – Theatre, Film & TV“ an der University of Bristol, England. She lebt in Hamburg. Arbeitete von 1995 bis 2008 als Regisseurin, Dramaturgin und Produktionsleiterin an Stadttheatern, in der freien Szene und für internationale Theaterfestivals. Seit 2000 freiberufliche Tätigkeit als literarische Übersetzerin von Romanen, Theaterstücken und- texten und Drehbüchern aus dem Englischen. Spezialisiert auf Übertitelungen von Theaterproduktionen. 2012 konzipierte und organisierte sie gemeinsam mit Yvonne Griesel „Getting Acrozz“, ein Workshopprogramm und Symposium zum Thema „Übertragung fremdsprachiger Theaterproduktionen“ beim internationalen Performance Arts Festival PAZZ in Oldenburg. Teilnahme am Hieronymus-Programm für Nachwuchsübersetzer 2011 und an der Berliner Übersetzerwerkstatt 2011. 2015 erhielt sie ein Arbeitsstipendium des Deutschen Übersetzerfonds. Gemeinsam mit den englischsprachigen Kolleginnen Lucy Renner Jones und Jenny Piening leitet sie das literarische Übersetzerbüro Transfiction: www.transfiction.eu